21.11.2019

Die Belegschaftsaktionäre in der Siemens AG präsentieren auf der jährlichen Versammlung der Betriebsräte des Konzerns in Berlin auf einem gemeinsamen Stand mit dem Verein WIR für SIEMENS ihre Arbeit und Ziele. Auf dem Bild sind Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Fembacher (li.) sowie stv. Vorsitzender Tommy Jürgensen zu sehen. Betriebsräteversammlung Berlin 2019

Laut einer Studie der European Federation of Employee Share Ownership halten die Siemensbeschäftigten im Jahr 2018 einen Anteil von 3,00% am Produktivvermögen in Form von Aktien ihres Unternehmens (Tabelle 21 der Studie, EUROPE CAP 100). 2016 war es noch ein Anteil von 3,09%.

Die Belegschaftsaktionäre in der Siemens AG setzen sich seit 25 Jahren für mehr Produktivvermögen in Arbeitnehmerhänden ein. Deutschlandweit sind nach dieser Studie Siemensarbeitnehmer(innen) überdurchschnittlich am Produktivvermögen ihres Unternehmens beteiligt, europaweit jedoch unterdurchschnittlich (Bild 16 der Studie). Deutschland belegt in Europa außerdem nur einen Platz in der unteren Hälfte (Bild 16 der Studie). Insgesamt steigt die Zahl der Mitarbeiter(innen) mit Aktien ihres Unternehmens, die seit 2011 rückläufig war, seit 2016 wieder leicht an (Bild 6 der Studie).

In den oben genannten Zahlen wird nicht unterschieden zwischen den Arbeitnehmern im klassischen Sinne (Ordinary Employees) und dem Management (Top Executives). Die Studie wartet jedoch auch hierfür mit Zahlenmaterial auf. Berücksichtigt man diese Unterscheidung zusätzlich, verschlechtert sich das Bild zu Ungunsten des Produktivvermögens in Arbeitnehmerhand.

   
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